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Shopping und Einkaufen in Myanmar

Myanmar ist ein Paradies für alle, die traditionelle Handwerksarbeiten, erlesene asiatische Stoffe, Schmuck und hochwertige Souvenirs lieben. Wer unter „Shopping“ jedoch das Durchstreifen der weltweit gleichförmigen hochglanzpolierten Shopping Malls versteht, wird in Myanmar (noch) enttäuscht werden.

Einkaufen in Yangon

Bislang gibt es lediglich in Yangon einige moderne Shopping Center, in denen westliche Marken, günstige Elektronikartikel und ähnliches zu kaufen sind. Das neue Taw Win Centre an der Pyay Road bietet dazu auch ein 3D-Kino und den angeblich größten Buchladen der Stadt. Gleich nebenan liegt das Sein Gay Har Super Center und auch das Ocean Super Centre ist nicht weit. Die asiatische Kette Blazon eröffnete bereits im Jahr 2000 einen dreistöckigen Mall in der U Wisara Road und wer vom Gewusel des Bogyoke Aung San Markets genug hat, kann sich nebenan in das klimatisierte FMI Centre flüchten. Mit den Angeboten anderer asiatischer Metropolen wie Bangkok, Singapur oder Kuala Lumpur kann Yangon oder Burma generell allerdings bei weitem noch nicht mithalten.

Wer ein authentisches Shopping-Erlebnis sucht, kommt in Yangon um den riesigen Bogyoke Aung San Market nicht herum, der 1926 als Scott Market gegründet wurde und nach der Unabhängigkeit von Burma den Namen des populären Generals erhielt. Auf zwei Etagen tummeln sich insgesamt 1.641 Läden und Verkaufsstände in einem Gewirr kleiner Gassen und Gänge, in denen der nichtsahnende Tourist durchaus verloren gehen kann. Besucher finden hier wunderschöne Handarbeiten, Schmuck und Kleidungsstücke, die auf Wunsch auch von den flinken Näherinnen vor Ort angepasst werden können. Wer auf einer Rundreise durch Burma keine schweren Souvenirs mit sich herumschleppen will, sollte vor dem Abflug aus Yangon unbedingt einige Stunden auf dem Markt einplanen um sich einzudecken.

Alternative Orte in Myanmar

In den anderen beliebten Touristenorten von Myanmar lohnt es sich vor allem, die kleinen Handwerksbetriebe aufzusuchen, die wunderschöne Artikel in sorgfältiger, zeitaufwändiger Arbeit herstellen. Der Touristendollar fließt heute zwar nicht mehr ganz so gnadenlos in die Taschen des Militärregimes wie noch vor einigen Jahren, doch noch immer ist der Kauf bei örtlichen Handwerkern eine der wenigen Möglichkeiten für Touristen, die einfachen Menschen des Landes ein wenig zu unterstützen.

Mandalay

In Mandalay sind für Shopping Erlebnisse der Yadanarbon Market mit über 2.000 Ständen und Läden, sowie der etwas kleinere Zegyo Market die besten Anlaufstellen für die lokal produzierte Handwerkskunst in Burma. Hier kann man zum Beispiel Schmuckstücke aus Silber, herrliche Stoffe aus Seide oder Baumwolle (die vor allem als wunderschöne longyis gekauft und getragen werden können) und Holzschnitzereien einkaufen. Mandalay ist auch der beste Shopping Ort in Myanmar für alle, die eine Buddhafigur mit nach Hause nehmen wollen: Es gibt sie in den unterschiedlichsten Größen, aus unterschiedlichen Materialien und in den verschiedenen Positionen des Buddha. Von einem winzigen Buddha aus Jade im Lotussitz bis zum 3 Meter langen liegenden Buddha aus Stein ist alles dabei.

Mandalay ist auch das Zentrum des Juwelenhandels. Aus dem Norden kommen zahllose Edelsteine in die Stadt und werden auf dem Mahar Aung Myay Gems Dealers‘ Market gehandelt. Auch Touristen können hier (relativ) günstig echte Edelsteine einkaufen, doch wer sich nicht auskennt, kann hier leicht über den Tisch gezogen werden. Ein Geschäft, das fertige Schmuckstücke zu fairen Preisen anbietet, ist der Gem Palace.

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Shopping in Bagan

Bagan ist berühmt für seine herrlichen Lackarbeiten. In den vielen kleinen Workshops in der archäologischen Zone können Besucher bei der Entstehung wunderschöner Vasen, Schalen, Kästchen und anderer Produkte zusehen: Zunächst werden die Gegenstände aus dünnen Bambusstreifen oder Pferdehaar so geflochten, dass sie ihre spätere Form erhalten. Dann werden mehrere Lackschichten aufgetragen, die aus dem Saft des burmesischen Lackbaumes (melanorrhoea usitassisima) gewonnen wird. Zum Schluss wird zuerst eine rote und dann eine schwarze Lackschicht auftragen, ehe mit einem haarfeinen Messer Muster in die oberste schwarze Schicht geritzt werden, die das Rot darunter zum Vorschein bringen. Alternativ werden schöne Muster und Bilder auch mit sehr feinen Pinseln in unterschiedlichen Farben aufgetragen.

Bei einer Bootsfahrt auf dem Inle-See ist der Besuch mehrerer Workshops unvermeidlich. In erster Linie werden hier die gleichen Dinge angeboten wie in den anderen Orten von Myanmar auch. Raucher können sich hier günstig mit den burmesischen „Cheroots“ eindecken, kleine schlanke Zigarren, die schon bei den britischen Kolonialbeamten sehr beliebt waren. Auf dem Mine Thauk Market  kann man unter anderem Handarbeiten der Shan, zum Beispiel hübsche Stofftaschen, einkaufen.

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