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Sehenswürdigkeiten Inle Lake

Am Inle See kann man auf seiner Reise durch Myanmar eine Menge Sehenswürdigkeiten besuchen.Viele dieser Sehenswürdigkeiten sind entweder wichtige Pagoden oder andere historische Gebäude, aber auch die schwimmenden Märkte des Sees.

Einen halben Tag sollte für die Besichtigung des Hauptortes Nyaung Shwe eingeplant werden, der einst auch Sitz der unabhängigen Shan-Fürsten war. Im Nordosten der Stadt kann der Shan-Palast besichtigt werden, der noch bis zur Machtergreifung des Militärs 1962 bewohnt war. Der letzte Shanfürst Sao Shwe Thaike, der 1948 auch erster Präsident des unabhängigen Myanmar war, wurde von der Militärjunta ins Gefängnis gesteckt und seine Familie emigrierte ins kanadische Exil.

Pagoden und Kloster am Inle Lake

Über den Ort sind etliche Pagoden verstreut, von denen die Bawrithat Pagode die bekannteste ist. Hübsch anzusehen ist auch das Shwe Yan Pyay Kloster, dessen Hauptgebetsraum vollständig aus Teakholz gebaut wurde. Im Zentrum des Ortes liegt der Mingala Markt, in dem vor allem morgens lebhafter Trubel herrscht. Da hier der wichtigste Ort am Inle-See ist, gibt es eine entsprechend große Auswahl an Hotels, Guesthouses, Restaurants und Reiseagenturen, die beispielsweise halb- und ganztägige Bootsfahrten auf dem See und Trekking-Touren in der Umgebung vermitteln, zum Beispiel nach Kakku.

Häuser und Tempel am Inle See in Myanmar
Häuser und Tempel am Inle See in Myanmar

Der Ort Ywama mit seinem schwimmenden Markt kann von hier nur per Boot erreicht werden und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Während viele Händler ihre Ware vom Boot verkaufen, gibt es auch feste Marktstände auf trockenem Boden. In der Nähe von Ywama befinden sich zwei der wichtigsten Orte des Inle-Sees.

Highlight unter den Sehenswürdigkeiten: Das Lichterfest

Die Phaung Daw U Pagode aus dem 18. Jahrhundert ist das Zentrum des berühmten Lichterfestes, das jedes Jahr um den Oktober-Vollmond herum abgehalten wird. Bei diesem Fest strahlen die Häuser und Pagoden am Seeufer im Schein zahlloser Kerzen und Laternen und auch auf dem Wasser selbst treiben hunderte Kerzen, die dem See eine traumhafte Atmosphäre verleihen. Ein schwimmender Festzug, in dessen Mittelpunkt die königliche Barke (Karaweik) in Form eines Hintha-Vogels steht, zieht von der Phaung Daw U Pagode aus drei Wochen lang durch die Orte am Seeufer, ehe das Lichterfest in Nyaung Shwe mit einem dreitägigen Straßenfest zu Ende geht. Auch im restlichen Jahr ist die Pagode einen Besuch wert. Ihre größten Sehenswürdigkeiten sind fünf schöne Buddha-Statuen aus dem 12. Jahrhundert.

Buddha Abbild in der Nähe von Nanthe Paya am Inle See
Buddha Abbild in der Nähe von Nanthe Paya am Inle See

„Springende Katzen“ am See

Fast noch berühmter ist das Nga Phe Kyaung Kloster, das auch als „Kloster der springenden Katzen“ bekannt ist: Die Mönche des Klosters haben ihren Katzen beigebracht, durch Reifen zu springen. Während die meisten Besucher wegen der Katzen kommen, ist jedoch auch das Kloster selbst einen Besuch wert: Es ist das älteste und größte Kloster der Region mit einer beeindruckenden Haupthalle, in der noch 50 schöne Buddha-Statuen zu sehen sind.

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Lange Zeit für Touristen unzugänglich war der Ort Indein, der etwa zehn Kilometer vom eigentlichen Inle-See an einem kleinen Flussarm liegt. Die Hauptsehenswürdigkeit von Indein ist die Pagode, die aus über 1.000 Stupas aus dem 8. Jahrhundert besteht, doch auch die Bootsfahrt dorthin ist ein Erlebnis für sich selbst. Wer kann, sollte an Markttagen nach Indein fahren, wenn rund um die Anlegestelle lebhafter Trubel herrscht. Lohnenswert ist auch der Aufstieg auf den Mount Shwe U Daung, von dessen Gipfel in knapp 1.000 Meter Höhe ein schöner Ausblick über den Inle-See möglich ist. Zudem ist ein Besuch in den Dörfern der Pa-O möglich.

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