Der November in Myanmar

Mit dem November beginnt in Myanmar die sonnige Trockenzeit, und damit auch die touristische Hochsaison. Regen fällt nun höchstens noch vereinzelt in den Bergen, wo die Temperaturen im Tagesdurchschnitt auf etwa 20°-25°C absinken und die Nächte wieder kühl werden. Wer nun ins Hochland reist, sollte wieder an wärmende Kleidung für die Abendstunden oder die Übernachtung in einfachen Dorfhütten denken.

November ist der Beginn der Hauptsaison

In der Irrawaddy-Tiefebene hat die Luftfeuchtigkeit nachgelassen und macht die Temperaturen von 30-32°C wieder wesentlich leichter erträglich. Besucher von Myanmar können im November täglich mit vielen Sonnenscheinstunden rechnen. Für die klassische Burma-Rundreise ist nun die beste Reisezeit gekommen, so dass es in Bagan, Mandalay und Yangon wieder voller wird und die Hotels die höheren Preise der Hauptsaison berechnen. Wer nun noch als Individualtourist unterwegs ist, sollte versuchen, Unterkünfte und Inlandsflüge wieder im Voraus buchen.

An den Stränden des Landes vom Ngapali Beach bis nach Tenasserim lacht nun ebenfalls wieder täglich die Sonne mit angenehmen Temperaturen um 28° bis 30°C. Sämtliche Hotels und Resorts im ehemaligen Burma haben wieder geöffnet und die Hauptsaison kommt richtig in Fahrt. Auch hier muss mit steigenden Preisen und ausgebuchten Unterkünften gerechnet werden.

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Events und Feste in Myanmar in diesem Monat

Nach langer Pause gibt es in Myanmar im November auch wieder einen gesetzlichen Feiertag: Den National Day, der am zehnten Tag nach dem Vollmond von Tazaungmon gefeiert wird und zumeist auf einen Tag im späten November fällt. Der Tag erinnert an den Aufstand der Studenten an der Rangoon University gegen die britische Kolonialmacht, die sich gegen neue unvorteilhafte Regelungen zur Wehr setzten. Von Yangon aus breiteten sich Unruhen und Aufstände über das ganze Land aus, die bis zur Unabhängigkeitserklärung 28 Jahre später nicht mehr wirklich aufhörten.

Der Vollmond des Monats Tazaungmon selbst ist Anlass für ein weiteres religiöses Festivalin Myanmar, mit dem das offizielle Ende der Regenzeit markiert wird. Ein wichtiges Element ist das Weben spezieller gelber Mönchsroben, matho thingan genannt, die daran erinnern, dass einst die Mutter des Buddha eine ganze Nacht aufblieb um ihm eine neue Robe zu weben.

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