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Nachtleben und Party in Myanmar

Das Nachtleben in Myanmar kann nicht mit dem Nachtleben anderer südostasiatischer Länder verglichen werden. Selbst die Metropole Yangon ist – was Nachtleben und Party angeht – ganz anders als Bangkok, Saigon oder auch Kuala Lumpur. Was von außen wirkt wie eine Disco, ist in der Regel ein Bordell: Im traditionsbewussten Myanmar ist es derzeit noch undenkbar, dass junge Frauen abends „ausgehen“ – ihr Platz ist zuhause bei der Familie. Junge einheimische Frauen, die sich in Discos und Bars sehen lassen, sind fast immer Prostituierte auf der Suche nach Kundschaft. Dies gilt auch für die beliebten „Fashion Shows“, bei denen es nur vordergründig um Mode geht.

Ausgehen und Party in Yangon

Wer abends ausgehen will, kann einen Bummel durch Chinatown in Yangon unternehmen: Vor allem die Mahabandoola Street und die 19th Street sind von zahllosen Garküchen und Straßenständen gesäumt, in denen sich Einheimische zum Essen treffen. Neben chinesischen Garküchen ist hier auch indisches, thailändisches und sogar japanisches Essen zu bekommen.

Echte Nachtclubs sind vor allem in den großen internationalen Hotels zu finden, die von Expats frequentiert werden. Dazu gehören das Park Royal Yangon Hotel mit dem „Music Club“, das Sofitel Plaza mit dem „Underground“ und das Summit Parkview Hotel mit dem BME2. Sehr beliebt ist auch Paddy O’Malley’s Irish Pub and Sports Bar im Sedona Hotel.

Zu den wenigen Nachtclubs, in denen Touristen, Expats und Einheimische bei gemeinsamer Party aufeinander treffen, gehören die Asia Plaza Disco an der Bogyoke Aung San Road und der Zero Zone Roof Top Beer Garden an der Shwedagon Pagoda Road. Der Dachgarten bietet zudem eine schöne Aussicht über die Stadt und die Shwedagon Pagode.

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Nachtleben in anderen Städten von Myanmar

In anderen Städten von Myanmar ist es um Party Angebote noch schlechter bestellt, da es in diesen nicht einmal eine Expat Community gibt, die abendliche Ausgangsmöglichkeiten sucht. Selbst in größeren Städten wie Mandalay beschränkt sich das Nachtleben daher auf einige wenige Bars und Clubs in großen Hotels, während in touristischen Orten von Burma wie Bagan oder am Inle-See schon früh die Bürgersteige hochgeklappt werden.

Durch die Öffnung von Burma wird sich die Situation vermutlich in den nächsten Jahren ändern und auch in Mandalay und anderen Orten wird das westliche Nachtleben mit Party Angeboten verstärkt Einzug halten. Doch wer derzeit nach Myanmar reist, sollte sich außerhalb von Yangon darauf gefasst machen, dass nach 21-22 Uhr Ruhe herrscht – und ein gutes Buch mitnehmen.

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