Home » Reiseinformationen » Malaria in Myanmar

Malaria in Myanmar

Die Gefahr von Malaria in Myanmar ist hoch. Die WHO stuft mit Ausnahme der beiden Städte Yangon und Mandalay sämtliche Regionen unter 1000 Höhenmetern als Risikogebiet ein, für das eine Prophylaxe empfohlen wird. Dazu gehören auch die beliebten Strände am Golf von Bengalen wie Ngapali Beach und der Inle-See, in dessen Feuchtgebieten sich naturgemäß viele Mücken aufhalten.

Regionale und saisonale Unterschiede für Malaria

Besonders gefährdet sind jedoch die östlichen Regionen von Myanmar mit den Provinzen Kayah, Tenasserim, Karen State und Shan State, sowie der Chin State im Westen nahe der Grenze zu Indien und Bangladesch und im Bundesstaat Rakhine. Während der Regenzeit von März bis Dezember ist das Malariarisiko in allen Regionen von Burma höher als in der Trockenzeit.

Malariaerreger in Myanmar

Etwa 80% der Malariainfektionen sind auf den Erreger Plasmodium falciparum zurück zu führen, der von der Anophelesmücke übertragen wird. Unbehandelt kann diese Infektion tödlich sein. Die Symptome der Malaria – Fieber, Schüttelfrost, Durchfall sowie Kopf- und Gliederschmerzen sind meistens nicht von Grippe zu unterscheiden. Da die medizinische Versorgung in Myanmar eher schlecht ist, empfiehlt sich im Verdachtsfalle eine Ausreise nach Bangkok oder Singapur zur Untersuchung und Behandlung.

[ratings]

Malariaprophylaxe

Neben der medikamentösen Prophylaxe empfehlen sich einige Grundregeln zum Schutz vor Mückenstichen und damit einer Infektion mit Malaria: Dazu gehört das Tragen von heller, körperbedeckender Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen, die auch Füße, Knöchel und den Hals mit einbezieht. Dies ist vor allem bei Bootsfahrten auf dem Inle-See sehr wichtig und bei Aufenthalten in den Ressorts, die direkt am Seeufer auf Stelzen erbaut wurden.

Des Weiteren sollte jederzeit ein Mückenschutzmittel mit DEET in Myanmar verwendet werden. Damit kann nicht nur die Haut selbst eingesprüht werden, sondern auch die Kleidung um den Schutz zu erhöhen.

Nachts sollte nur unter schützenden Moskitonetzen geschlafen werden, die in den meisten Hotels ohnehin zur Verfügung stehen. Wer mehrtägige Wanderungen mit Übernachtungen in Privathäusern oder Klöstern in den malariagefährdeten Regionen plant, sollte jedoch auch sein eigenes Moskitonetz auf die Reise nach Burma mitnehmen.

Zusätzlichen Schutz bietet der Aufenthalt in klimatisierten Räumen und in Räumen, deren Fenster mit Fliegengittern geschützt sind.

Angenehmer Nebeneffekt: Durch den sorgfältigen Schutz vor Mückenstichen wird nicht nur eine Infektion mit Malaria vermieden, sondern auch mit anderen Krankheiten wie Dengue-Fieber und Japanischer Enzephalitis, die in Burma ebenfalls durch Stechmücken übertragen werden können.

Lesetipp

Yoga-Möglichkeiten in Myanmar

Yoga in Myanmar

Die in Europa weit verbreiteten Formen des körperlich aktiven Yoga sind in Myanmar bislang nahezu …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.