Kyaiktiyo

Der Ort Kyaiktiyo selbst hat den Besuchern nicht viel zu bieten und wird eigentlich nur zur Durchreise von Myanmar-Besuchern genutzt. Wer verweilt, kann sich die Kyaik-Paw-Law Pagode ansehen, die eine der vier originalen Buddhastatuen enthält, die der indische Kaiser Ashoka einst nach Burma schickte um den Buddhismus zu verbreiten.

Moulmein (Mawlamyine)

Etwa 50 km südlich von Kyaiktiyo liegt die Hauptstadt des Mon State, Mawlamyine, die den meisten noch unter ihrem früheren Namen Moulmein bekannt ist. Die Stadt an der Mündung des Thanlwin River war im 19. Jahrhundert die erste Hauptstadt der jungen Kolonie Britisch-Burma, ehe weitere Eroberungen eine Umsiedlung nach Yangon ermöglichten.

Moulmein besitzt einige wunderschöne Pagoden, so dass sich die Weiterfahrt von Kyaiktiyo lohnt. Zu den wichtigsten Pagoden gehören die Kyaik Tan Lan, die Kyaik Soke sowie die beeindruckende Sasana 2500 Pagode, die zum 2.500. Jubiläum des Buddhismus errichtet wurde und – man ahnt es – 2.500 Buddhastatuen enthält.

Da die Briten viele ausländische Arbeiter für ihre Plantagen nach Myanmar holten, gibt es in Moulmein auch mehrere Moscheen, den chinesischen Htyan Haw-Tempel und die Judson Church, die von amerikanischen Missionaren gegründet wurde.

Von Mawlamyine ist eine Weiterfahrt ins Mergui Archipel möglich oder der Rückflug nach Yangon.

Bago (Pegu)

Zwischen Yangon und Kyaiktiyo liegt die Stadt Bago, die ebenfalls einen Abstecher bei einer Reise in diese Region von Myanmar lohnt. Einst war Bago die Hauptstadt des Mon-Königreiches und eine wichtige Hafenstadt. Ihre wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Shwedawmaw Pagode, die über 1.000 Jahre alt ist und angeblich mehrere Haare des Buddhas und einen seiner Zähne beherbergt. Sie gehört unter anderem auch zu den Highlights bei den Sehenswürdigkeiten von Myanmar. Die Stupa ist mit 115 Metern noch 10 Meter höher als die der Shwedagon Pagode in Yangon und weithin sichtbar (an klaren Tagen auch vom Goldenen Felsen aus).

Genauso imposant ist der Liegende Buddha von Shwethalyaung, der insgesamt 55 Meter Lang und 16 Meter hoch ist. Allein die Nase ist 2,30m lang.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der alte Königspalast Kamboza Thadi aus dem 16. Jahrhundert, der erst in den 90er Jahren freigelegt wurde, die Mahazedi und die Hinthakhone Pagode. Der Legende nach entstand letztere an einem Ort, an dem sich zwei der mythischen Hinthavögel niedergelassen hatten.

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Anreise und Abreise nach Kyaiktiyo

Es empfiehlt sich, morgens mit dem Zug in Yangon aufzubrechen und zunächst ins zwei Stunden entfernte Bago zu fahren. Nachmittags erfolgt die Weiterfahrt nach Kyiaktiyo um den Sonnenuntergang am Goldenen Felsen zu erleben und in Kinpun zu übernachten. Am nächsten Morgen geht es weiter nach Mawlamyine und von dort entweder zu den Inseln des Mergui-Archipels oder mit dem Flugzeug wieder zurück.

Von Yangon verkehren auch direkte Fernbusse nach Kyiaktiyo, die etwa fünf Stunden für die Strecke benötigen. Eine Rückfahrt am gleichen Tag ist jedoch nicht möglich.

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