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Beste Reisezeit für Myanmar

Abgesehen von den Hochlandregionen herrscht in Myanmar durchgehend tropisches Klima. Dies bedeutet Temperaturen von 30 bis 35 Grad und viel Schwüle. Europäische Reisende, die mit der tropischen Schwüle ohnehin ihre Schwierigkeiten haben, sollten bei einer Burma-Reise zudem bedenken, dass die schlechte Infrastruktur auch einen Mangel an Klimaanlagen bedeutet. Man findet also bestenfalls ältere Deckenventilatoren vor und es ist gar nicht so leicht, immer wieder ein klimatisiertes Cafes oder Shopping Mall zu finden, in dem man abkühlen kann.

„Kühler“ Winter in Burma

Die angenehmste und somit beste Reisezeit ist der trockene und relativ kühle Winter von November bis Februar. Zwar ist es dann auch noch immer sehr warm für deutsche Verhältnisse, doch das Wetter gleicht eher einem sehr warmen europäischen Sommertag und die Luftfeuchtigkeit ist nicht ganz so hoch. Die Temperaturen erreichen „nur“ um die 30°C im Flachland und in den Hochlagen, zum Beispiel in den Shan Highlands und in der Region Mount Victoria, kann es mit 5 bis 10 Grad richtig frisch werden. Selbst Schnee ist hier möglich! Dies sollten vor allem Besucher bedenken, die Trekking-Touren in die Berge planen.

Der Inle Lake bei Sonnenaufgang
Der Inle Lake bei Sonnenaufgang

Hitze und Schwüle in Myanmar

Von März bis Mai dauert der burmesische „Sommer“, der unangenehm heiß und somit nicht als beste Reisezeit für empfindlichere Menschen und einer geplanten Reise nach Myanmar angesehen werden kann. Die Temperaturen können vor allem in den Küstenregionen von Myanmar, darunter auch in der Metropole Yangon, durchaus schon auf 35 bis 38° Grad klettern. Die Hitze wird immer unerträglicher und die Menschen bewegen sich nicht mehr als unbedingt notwendig. Urlauber, die diese Reisezeit gewählt haben, sollten sich entweder am Strand einquartieren oder in die höheren Lagen weiterreisen.
Während die Sonne wesentlich häufiger scheint als in Europa, bedeutet dies nicht, dass Besucher wochenlang nur strahlend blauen Himmel und Sonnenschein erleben werden. Vielfach stehen bleierne dicke Wolken am Himmel und verdecken die Sonne. Doch auch dann sollte unbedingt ein Sonnenschutzmittel aufgetragen werden!

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Regenzeit ist nicht die beste Reisezeit

Ab Ende Mai bringt der heißersehnte Monsun für Burma starke Regenfälle und damit auch Kühle. Der Monsun erreicht seinen Höhepunkt zwischen Juli und September, ehe er allmählich davonzieht. Ein Besuch von Myanmar während der Regenzeit hat Vor- und Nachteile. Es ist leerer im Land da die meisten Touristen im kühleren Winter kommen und die Preise sind niedriger. Auch braucht niemand zu befürchten, stundenlang durch strömenden Regen laufen zu müssen, wie in Europa: Die Monsun-Regenfälle in Südostasien und somit auch Burma sind meistens kurze kräftige Schauer, nach denen wieder stundenlang die Sonne scheint. Ein größeres Problem ist da die schlechte Infrastruktur des Landes: So kann es zu dieser Reisezeit nach heftigen Monsunschauern vorkommen, dass sich Straßen in Flüsse verwandeln und Besucher beispielsweise in der Archäologischen Zone von Bagan knöcheltief im Schlamm waten.

Wie überall in den Tropen können auch in Myanmar die Nächte schnell abkühlen – egal zu welcher Jahres- bzw. Reisezeit. Wer abends zum Essen im Freien sitzen möchte, sollte immer eine dünne Jacke mitnehmen. Empfindlich kalt kann es übrigens auch in klimatisierten Fernbussen und Eisenbahnen werden!

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