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Die beste Reiseroute durch Myanmar

Viele Jahre lang gab es in Myanmar nur eine einzige offiziell genehmigte Reiseroute, der ausländische Besucher folgen durften. Mittlerweile hat sich dies etwas entspannt, doch noch immer gibt es bestimmte Regionen, die für Ausländer nicht zugänglich sind – meist zu ihrem eigenen Schutz, weil sich dort Separatisten immer wieder Kämpfe mit der Armee liefern. Dazu gehören die Territorien Shan State (teilweise), Kachin, Kayah und Rakhine. Besonders das Grenzgebiet zu Thailand, Laos und China ist für Ausländer unzugänglich – wer eine Reiseroute plant, indem er über Land in ein Nachbarland weiterreisen will, sollte sich auf jeden Fall vorher erkundigen, ob der betreffende Grenzübergang geöffnet ist.

Die klassische Reiseroute

Eine Myanmar-Rundreise beginnt eigentlich immer in Yangon, da dort alle internationalen Flüge ankommen (auch wenn Mandalay mittlerweile ebenfalls angeflogen wird). Die trubelige Hauptstadt ist zudem ein guter Ort um sich zu akklimatisieren und allmählich an die großen Unterschiede von Burma zu den Nachbarländern zu gewöhnen. Von hier geht es weiter nach Bagan (heute auch gerne mit einem Zwischenstopp in der kuriosen, künstlich aus dem Boden gestampften neuen Hauptstadt Naypyitaw) und nach Mandalay. Von dort geht es wieder zurück in den Süden zum malerischen Inle-See und von dort nach Yangon.

Bagan kurz vor Sonnenaufgang
Bagan kurz vor Sonnenaufgang

Die klassische Reiseroute kann entweder mit dem Flugzeug absolviert werden (Bagan, Mandalay und der Inle-See verfügen jeweils über einen Flughafen) oder mit Fernbussen. Eine besonders stimmungsvolle aber auch teure Variante ist die Flusskreuzfahrt auf dem Irrawaddy von Yangon bis Mandalay.

Trekkingtouren in Myanmar

In die klassische Rundreise lassen sich kleinere Trekking-Ausflüge leicht einbauen, zum Beispiel die beliebte dreitägige Tour von Kalaw zum Inle-See mit Übernachtungen in kleinen Dörfern, die jedoch touristisch schon regelrecht überlaufen ist.

Eine beliebte Reiseroute in Myanmar für alle, die gerne körperlich aktiv sind (sei es als Wanderer oder auch als Radfahrer), ist die Strecke, die von Mandalay in den Norden bis kurz vor die chinesische Grenze in Lashio führt. Zu den Zwischenstationen gehören die ehemalige britische Hill Station Pyin Oo Lwin und das gemütliche Hsipaw, die durch das berühmte Viadukt von Gokteik miteinander verbunden sind. In dieser Region im Shan State warten viele schöne Wanderwege. Zurück geht es dann mit dem Flugzeug ab Lashio.

Reiserouten für den Süden

Der Süden von Myanmar gehörte lange Zeit zu den „verbotenen Zonen“, doch mittlerweile dürfen Touristen im Mon State und in Tenasserim unterwegs sein. Die große Attraktion hier ist der „Goldene Felsen“, die Kyaiktiyo Pagode, etwa 210 Kilometer südlich von Yangon. Über Mawlamyine (Moulmein) geht es dann weiter in den touristisch noch unberührten Süden mit seinen wunderschönen Inseln. Hier gibt es Robinson-Feeling pur beim Inselhüpfen. Eine zusätzliche Attraktion ist die Möglichkeit, hier die Grenze nach Thailand zu überqueren (Ranong) und dann z.B. vom nahegelegenen Phuket aus die Heimreise anzutreten.

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Die Strände von Burma

Der beliebte Ngapali Beach ist für viele Burma-Reisende die letzte Station vor dem Rückflug von Yangon. Die Orte können von Süden kommend (also von Yangon aus) oder über den örtlichen Flughafen Thandwe derzeit auch trotz der Reisewarnungen für den Rakhine State problemlos erreicht werden. Lediglich der nördliche Teil der Provinz (um Mrauk U und Sittwe) ist derzeit für Ausländer nicht zugänglich. Von einer Reiseroute kann hier jedoch derzeit nicht die Rede sein – und Besucher der Provinz Rakhine sollten sich auf jeden Fall vor der Abreise nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigen.

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