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Baden und Schnorcheln in Myanmar

Wer nicht nur in der Sonne braten will, sondern auch das kühlende Bad im Meer sucht, findet in Myanmar perfekte Traumstrände mit flachem, klarem Wasser, in dem sich gefahrenlos baden und schnorcheln lässt. Der beste Ort, um im badewannen-warmen Wasser des Golf von Bengalen zu schwimmen ist Ngapali Beach. Da der Strand noch nicht von Windsurfern, den Wasserskiläufern mit ihren lärmenden Booten und den noch lauteren Jet-Skis überlaufen ist, kann man hier auch in relativer Strandnähe schnorcheln. Wer eine wirklich schöne Unterwasserwelt mit tropischen Fischen erleben will, kann eine Bootsfahrt nach Pearl Island buchen, eine vorgelagerte Insel mit tollen Schnorchelmöglichkeiten.

Ähnliches gilt auch für die beliebten beiden Strände im Irrawaddy-Delta, Chaungtha Beach und Ngwe Saung, wo das Wasser sanft an den kilometerlangen Stränden plätschert.

Warnung während der Monsunzeit in Myanmar

Allerdings gilt für beide Orte eine Warnung: Während der Monsunzeit, die in Myanmar von etwa April bis Oktober dauert, kann es zu starken Winden und rauem Seegang kommen. Was die Surfer des Landes freut, die sich dann endlich einmal in hohe Brecher stürzen können, bedeutet für die anderen Gäste, dass sie auf das baden und schnorcheln im Meer besser verzichten sollten. Im Monsun werden auch häufig Seegurken an den Strand gespült, die die Regenzeit lieber an Land verbringen. Auf sie zu treten, ist zwar nicht gesundheitsgefährend, aber auch kein wirklich angenehmes Gefühl.

Nach offiziellen Angaben sind in Chaungtha Beach Aufsichtskräfte im Einsatz, die im Notfall auch Touristen in Seenot aus dem Wasser fischen, doch auf ihre Anwesenheit kann nicht automatisch gezählt werden. Am benachbarten Ngwe Saung Beach und in Ngapali gibt es noch keine Rettungsschwimmer oder Aufsicht. Wer unsicher ist, sollte nur dann baden, wenn auch andere Badende oder einheimische Fischer in Sichtweite anwesend sind.

Baden und schnorcheln an einsamen Stränden

Bei den zahllosen noch völlig unentdeckten Stränden und Buchten von Myanmar ist die Versuchung möglicherweise groß, einfach einen Tag an einem völlig menschenleeren Strand fernab der Menschheit zu verbringen. Gerade an solchen Stränden ist jedoch Vorsicht beim Schwimmen oder schnorcheln geboten, da jederzeit mit gefährlichen Unterströmungen im Wasser gerechnet werden muss – und dann niemand da ist, der um Hilfe gerufen werden kann.

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Das Mergui Archipel

Ein echter Traum für Schwimmer und Schnorchler sind die vielen Inseln des Mergui-Archipels, die jetzt schon zahlreiche Taucher anziehen. Auf vielen Inseln verstecken sich malerische Badebuchten an schneeweißen Stränden, die zum Baden, Schwimmen und Faulenzen einladen. Und schon wenige Meter vom Strand entfernt, tun sich für Schnorchler einzigartige Unterwasserwelten auf.

Die Sache hat nur einen Haken: Derzeit gibt es bis auf das Myanmar Andaman Resort noch keinerlei Übernachtungsmöglichkeiten. Während Taucher mehrtägige Live Aboard-Touren ab Thailand buchen können, bleibt Schwimmern und Schnorchlern nur die Möglichkeit in diesem teuren Ressort abzuzeigen oder in Strandorten wie Kawthung und Myeik ein Boot samt Kapitän für einen Tag zu mieten um Schnorchelausflüge zu unternehmen.

Anders als in Ngapali, Chaungtha und Ngwe Shaung werden von Stränden im Mergui-Archipel allerdings Probleme mit Sandfliegen gemeldet, kleine Biester, die böse juckende Bisse hinterlassen.

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