Der April in Myanmar

Mit dem April kommt der große Wetterwechsel in ganz Myanmar: Die angenehme Trockenzeit geht zu Ende um bald dem Monsun Platz zu machen. Doch vor dem großen Regen, der erst in späteren Monaten einsetzen wird, steigt zunächst die Hitze in ganz Myanmar an: In der Tiefebene des Irrawaddy mit Yangon, Bagan und Mandalay liegen die Temperaturen nun bei durchschnittlich 35°C und können teilweise auch die 40°C-Grenze durchbrechen.

Heiße Temperaturen in Burma zu dieser Zeit

Nur körperlich gesunde Menschen sollten nun noch größere Besichtigungstouren oder Wanderungen unternehmen und dabei ausreichend Sonnenschutz und Wasser mitnehmen. Vor allem nach dem Thingyan-Neujahrsfest, dem das ganze Land entgegenfiebert, wird es in Burma deutlich ruhiger, denn in der Hitze bewegt sich niemand mehr als nötig.

Auch an den Stränden werden nun Temperaturen weit über 35°C erreicht, die jedoch durch eine meerseitige Brise etwas abgemildert wird. Badeferien sind im April in Myanmar daher durchweg möglich und sogar empfehlenswert.

Auch das Hochland ist im April noch immer ein beliebtes Ziel für Trekkingtouren, da das Niederschlagsrisiko nach wie vor gering ist. Allerdings gilt auch hier, dass bei hohen Temperaturen um 30°-35°C unbedingt auf Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser geachtet werden sollte.

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Events und Feiertage in Myanmar im April

Es gibt einen weiteren Grund im April Burma zu besuchen: Das Neujahrsfests Thingyan, das sich zwar eigentlich am buddhistischen Mondkalender orientiert, aber von der Regierung permanent auf den 13. bis 16. April festgelegt wird. Wie Songkran im Nachbarland Thailand ist auch Thingyan ein großes Volksfest, das mit ausgelassenen Feiern einhergeht. Am Vorabend des Festes geht es zunächst noch ruhig zu, wenn Familien die Klöster aufsuchen und den Mönchen spezielle Neujahrsgeschenke mitbringen, um den Segen für das neue Jahr zu erbitten. Dabei wird eine zeremonielle Waschung des Buddhas vorgenommen.

Erst nach Einbruch der Dunkelheit geht es richtig los mit lauten Feiern in Myanmar. Wie in Thailand wird auch in Burma großzügig mit Wasser herumgespritzt und auch Touristen können sich unverhofft am falschen Ende einer Wasserpistole wiederfinden. Erst am dritten Tag kehrt wieder Ruhe ein, wenn Familien ihre Eltern besuchen. Für viele junge Männer ist Thingyan auch der Tag, an dem sie (zeitweise) in ein Kloster eintreten, um als Mönch zu leben. Die Initiationszeremonie wird Shinbyu genannt und gilt als Übertritt vom Knabenalter ins Erwachsenenleben.

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